Wie schreibt man ein Buch?

Themenübersicht > Top Anleitungen     Veröffentlicht von: Gabriel -  22. Februar 2012

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Am Anfang steht erst einmal eine Idee. Sie muss allerdings so umfangreich sein, dass sie Stoff für mehrere Seiten bieten kann.
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Im nächsten Schritt sollte man sich klar darüber werden, über welches Thema (Einordung in ein Genre) und für welche Lesergruppe (Das Alter spielt die entscheidende Rolle.) man schreiben möchte.
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Besonders wichtig ist es, sich zu entscheiden, ob man eher ein Unterhaltungswerk (Unterhaltungsliteratur) oder ein Werk der höheren Literatur verfassen möchte.
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Wichtig: Eine einzelne Szene oder die bloße Vorstellung einer Person reicht nicht aus, um als Ausgangspunkt eines Buches zu dienen!
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Die einzelne Szene oder Person als solches/solche, reicht im besten Fall dazu aus, um den eigenen Denkprozess anzukurbeln und fortzuführen.
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Wenn man eine Szene oder Person im Kopf hat, sollte man sich die bekannten W-Fragen stellen, um die Szene auszubauen und detailreich zu gestalten. (Gerade das Wann spielt wegen dem Zeitablauf der Geschichte eine wesentliche Rolle.)
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Die Antworten auf die oben genannten W-Fragen helfen Stück für Stück dabei, dass sich ein klares Bild der Geschichte und des Zeitablaufs im Kopf bildet.
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Niemals sollte eine Geschichte um die Szene/Person herumgeschrieben werden, da die Szene nur Teilstück eines großen Ganzen ist und die Geschichte als solches im Mittelpunkt stehen muss.
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Fragen, die sie sich stellen sollten:
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Möchte ich in der Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft schreiben?
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Warum möchte ich diese Geschichte schreiben?
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Warum sollten potentielle Leser ausgerechnet diese Geschichte lesen wollen?
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Was hat ihnen besonders an anderen Büchern gefallen und sie ans Lesen gefesselt?
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Welchen Erzähler wollen sie wählen? Wollen sie eher einen allwissenden, einen personalen oder einen Ich-Erzähler darstellen?
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Haben sie vor dem Schreiben eine sinnvolle Gliederung erstellt, die hilft, die zeitlichen Gegebenheiten zu ordnen?
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Tipps und Wichtiges:
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Bei einer Liebesgeschichte kann es nützlich sein, sich zuerst den Endpunkt zu überlegen, um dann die „Zwischenstücke“ der Geschichte zu ergänzen (z.B. mögliche Probleme für ein Liebespaar etc.).
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Um einen Krimi zu schreiben, empfiehlt es sich, seine Überlegungen rückwärts auszurichten, um z.B. einen Mordhergang sinvoll nachzustellen.
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Wichtig:
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Die Geschichte muss spannend bleiben.
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Es dürfen auch offene Fragen bleiben, die den Leser gegebenenfalls zum Nachdenken anregen.
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Die Hauptfigur sollte realistisch wirken. Fehler machen sie weitaus realistischer, als eine Person ohne Ecken und Kanten. Niemand ist perfekt.
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Der Leser sollte von der Geschichte gefesselt sein und sich in die Personen hineinversetzen (Empathie aufbauen) können.
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Um als Autor einen Erfolg zu landen, muss man sehr sehr viel üben. Nur der kleinste Teil des Schaffens besteht aus Talent. Der überwiegende Teil ist das Aneignen von Wissen und das Lernen des Schreibens und bestimmter Tricks. Es empfiehlt sich also nicht, mit der erstbesten Idee zu einem Verlag zu gehen. Autor zu werden ist ein langer steiniger Weg.
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