Wie macht man eine Darmmassage?

Themenübersicht > Top Anleitungen     Veröffentlicht von: Gabriel -  31. Dezember 2011

Was man braucht: einen Masseur
Kostenpunkt: wird von der Kasse übernommen bei entsprechender Diagnostik
Schwierigkeit: für Laien schwierig, besser bei einem geprüften Masseur
Anmerkungen: Die Colonmassage, wie sie richtig heißt, ist eine besondere Form der Massage zur Förderung der Darmperistaltik. Angewendet wird sie zum Beispiel bei chronischer Verstopfung.
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Die Colonmassage ist in der heutigen Zeit keine allzu verbreitete Form der Behandlung. Dennoch ist sie verschreibungsfähig und auch im Heilmittelkatalog aufgeführt.
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Die Darmmassage als solches funktioniert so, dass sich der Masseur nach der Atmung des Patienten richten muss. Bei jedem Ausatmen streicht man vom Brustkorb sachte in Richtung Taille. Dabei gibt es einige Punkte die man treffen sollte.
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Vor der Behandlung sollte der Patient so gut wie nichts gegessen sowie Darm und Blase entleert haben.
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Schmerzen soll der Massierte keine empfinden. Wenn doch, sollte man die Massage abbrechen.
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Eine Colonmassage sollte immer von einem Profi übernommen werden da dieser die entsprechenden Punkte kennt und auch mit der nötigen Kraft an die Sache ran geht.
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Darmmassagen werden vor allem bei Patienten eingesetzt die an chronischer Verstopfung leiden oder z. B. aufgrund von Erkrankungen oder Lähmungen ihren Darm nicht mehr eingeständig entleeren können. Durch die Darmmassage wird der Verdauungsvorgang im Darm weiter angeregt und ein leichteres Stuhlen ist die Folge.
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Was allerdings beachtet werden muss ist, dass man bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, colitis ulcerosa), Krebserkrankungen im Bauchraum sowie Frauen während der Schwangerschaft nicht mit dieser Massage verwöhnen darf da dies Folgen auf den weiteren Verlauf der Krankheit bzw. der Schwangerschaft hat.
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