Wie kann ich eine Beurteilung schreiben – Vorlage?

Themenübersicht > Top Anleitungen     Veröffentlicht von: Gabriel -  17. November 2011

Was man braucht: PC, Textverarbeitungssoftware, Drucker, Stift
Zeitaufwand: Etwa eine halbe Stunde
Schwierigkeit: Leicht bis mittel
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Für die Beurteilung gibt es kein festgelegtes Layout oder besondere Richtlinien für die Gestaltung, da sie für einen Arbeitgeber nicht verpflichtend und vom Arbeitnehmer nicht verlangt werden kann. Vielmehr wird eine Beurteilung, im Gegensatz zum Arbeitszeugnis aus reinem Wohlwollen gegenüber dem Arbeitnehmer erstellt. In Deutschland kaum beachtet, genießt die Beurteilung vor allem im Ausland einen besonderen Stellenwert und ist daher vor allem für Bewerbungen dahin gehend empfehlenswert.
2
Die Gestaltung und Inhalt einer Beurteilung müssen sich nicht an die Nomenklatur eines Arbeitszeugnisses halten und sollten positiv und wohlwollend ausfallen.
3
Als Erstes werden die persönlichen Daten des Arbeitnehmers kurz aufgeführt (Beispiel: Herr Anton Schneider, geboren am 12.06.1965 in München, war vom … bis … in unserem Unternehmen als … tätig.“).
4
Nach dieser Einleitung werden die allgemeinen Tätigkeiten des Arbeitnehmers umrissen. Hier sollte konkret auf die Funktionen und das genaue Aufgabengebiet eingegangen werden. Welche Herausforderungen wurden gemeistert? Wie hat sich der Arbeitnehmer dabei profilieren können?
5
Es folgt ein Absatz über das allgemeine Verhalten des Mitarbeiters. Wie war sein Auftreten? Wie sein Verhalten gegenüber Kunden, Kollegen und Vorgesetzten? Wie hat er sich in das Team integriert? Durch was hat er sich hervorgehoben?
6
Nun sollte noch einmal auf besondere Leistungen des Mitarbeiters eingegangen werden. Hat der Mitarbeiter beispielsweise Ideen zu Einsparungen gehabt, die umgesetzt werden konnten oder hat er einen besonders lukrativen Auftrag abschließen können?
7
Im abschließenden Teil der Beurteilung werden die Leistungen noch einmal zusammengefasst und eine Empfehlung ausgesprochen. Dazu sollte man einen Satz einfügen, mit dem das Bedauern des Ausscheidens des Mitarbeiters aus dem Unternehmen bekundet wird (Beispiel: Wir bedauern sehr, dass Herr Schneider sich dazu entschieden hat, unser Unternehmen zu verlassen, wünschen ihm aber für seine weitere Zukunft alles Gute und möchten ihm an dieser Stelle noch einmal für sein Engagement und seine Leistungen danken.“).
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